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EU-Beauftragter kümmert sich um Bedenken hinsichtlich Online-Glückssp

Submitted on Thu, 2010-03-11 07:05 

Der neue EU-Binnenmarktkommissar Michel Barnier hat versprochen, Uneinigkeiten bezüglich Internet-Glücksspiels zu schlichten. Gelingen soll dies mit einer Richtlinie, die den Standpunkt der EG klar definiert. Mehrere Länder halten sich derzeit nicht an die EU-Konventionen für Onlinecasinos und offene Märkte.

 

Deutschland, Frankreich, Griechenland und einige weitere Mitgliedsländer lehnen es ab, ihre innerstaatlichen Regulierungen zum Thema Online-Glücksspiel den EU-Forderungen anzupassen.

 

Der Hauptgrund dafür besteht offenbar darin, dass die derzeitigen Regulierungen in diesen Ländern lokale Glücksspiel-Anbieter oder staatliche Monopole bevorteilen, während ausländische Privatbetreiber von Online-Glücksspiel das Nachsehen haben.

 

Die privaten Glücksspielanbieter, die von Unternehmerverbänden wie der Remote Gaming Association und der European Gaming and Betting Association vertreten werden, bestehen auf freien Handel für das Online-Glücksspiel sowie auf die Bildung eines vereinten Glücksspielmarktes in Europa.

 

Eine Überwachungsorganisation namens Right2Bet, die sich um die Rechte von privaten Anbietern kümmert, hat kürzlich einige virale Videos produziert: in Parodien werden die EU-Verantwortlichen als "abtrünnige Schiedsrichter" dargestellt, die unschuldigen Bürgern willkürliche Regulierungen aufzwingen.

 

Die EU-Vorschriften unterbinden aber diese Videos, weil sie in Ländern wie Deutschland, Frankreich, Schweden, Finnland und Holland in die Kategorie "Online-Glücksspiel" fallen.



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